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Gesundheit

Tierarztbesuche, Krankheiten, Erste Hilfe, Impfungen und Vorsorge

Gesunder, glücklicher Hund mit aufmerksamem Blick – Vorsorge und Pflege als Basis für ein langes Hundeleben.

Dein Ratgeber für Hundegesundheit & Vorsorge

Die Gesundheit deines Hundes liegt in deinen Händen. Von der richtigen Vorsorge über Impfungen und Parasitenschutz bis hin zur Ersten Hilfe im Notfall – hier findest du alles, was du als verantwortungsvoller Hundehalter wissen musst. Denn Vorbeugen ist immer besser als Heilen.

Tierärztlich fundierte InformationenPrävention & Erste HilfeVom Welpen bis zum Senior

Wie halte ich meinen Hund gesund? Diese Frage beschäftigt jeden Hundebesitzer – und die Antwort umfasst weit mehr als nur den jährlichen Tierarztbesuch. Hundegesundheit bedeutet vorausschauend zu handeln: regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, ein lückenloser Impfschutz, konsequenter Parasitenschutz und das Wissen, Krankheitssymptome frühzeitig zu erkennen.

In unserem umfassenden Gesundheitsratgeber erfährst du alles über die wichtigsten Hundekrankheiten und ihre Symptome, den richtigen Impfplan für Welpen und erwachsene Hunde, wie du deinen Vierbeiner vor Zecken, Flöhen und Würmern schützt und was du bei einem Notfall tun solltest. Dazu gibt es praktische Tipps zu Zahnpflege, Gelenkgesundheit und dem Umgang mit Allergien – damit dein Hund lange fit und glücklich bleibt.

Häufige Fragen zur Hundegesundheit

Wie oft sollte mein Hund zum Tierarzt?

Gesunde erwachsene Hunde sollten mindestens einmal jährlich zum Gesundheitscheck. Welpen kommen in den ersten Lebensmonaten häufiger für Impfungen und Kontrollen. Senioren ab 7 Jahren profitieren von halbjährlichen Check-ups, da altersbedingte Erkrankungen wie Arthrose, Nierenprobleme oder Tumore so frühzeitig erkannt werden können.

Welche Impfungen braucht mein Hund?

Die Core-Impfungen gegen Staupe, Parvovirose, Leptospirose, HCC (Hepatitis) und Tollwut werden für jeden Hund empfohlen. Zusätzlich kann je nach Lebenssituation eine Impfung gegen Zwingerhusten (bei Kontakt mit vielen Hunden) oder Borreliose (in Zeckengebieten) sinnvoll sein. Dein Tierarzt erstellt einen individuellen Impfplan.

Wie oft muss ich meinen Hund entwurmen?

Die ESCCAP empfiehlt bei normalem Infektionsrisiko mindestens 4 Entwurmungen pro Jahr. Hunde, die viel Kontakt zu anderen Tieren haben, Aas fressen oder mit kleinen Kindern zusammenleben, sollten häufiger entwurmt werden. Alternativ kannst du regelmäßig Kotproben untersuchen lassen und nur bei Befall behandeln.

Woran erkenne ich, dass mein Hund krank ist?

Typische Anzeichen sind Appetitlosigkeit, ungewöhnliche Müdigkeit, Durchfall oder Erbrechen, vermehrtes Trinken, Humpeln, Verhaltensänderungen oder Rückzug. Hunde zeigen Schmerzen oft subtil – achte auf leise Warnsignale wie Hecheln in Ruhe, Zittern oder Berührungsempfindlichkeit. Im Zweifel lieber einmal zu viel zum Tierarzt als einmal zu wenig.

Was tun bei einer Vergiftung beim Hund?

Sofort den Tierarzt oder die Tierärztliche Giftzentrale anrufen. NICHT selbstständig Erbrechen auslösen – bei ätzenden Substanzen verschlimmert das die Schäden. Verpackung oder Pflanzenrest mitnehmen, damit der Tierarzt den Giftstoff identifizieren kann. Häufige Auslöser: Schokolade, Rattengift, Weintrauben, Xylit-haltige Produkte und bestimmte Zimmerpflanzen.

Ab wann ist ein Hund ein Senior?

Das hängt von der Größe ab: Kleine Rassen (unter 10 kg) gelten ab ca. 10 Jahren als Senior, mittelgroße Hunde ab ca. 8 Jahren und große Rassen (über 40 kg) bereits ab 6–7 Jahren. Senioren brauchen häufigere Gesundheitschecks, angepasste Ernährung und schonendere Bewegung – aber geistige Auslastung ist auch im Alter enorm wichtig.

Gesundheits-Ratgeber

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